Der immaterielle Wert dieser namhaften Unternehmen ist um ein Vielfaches höher als der effektive Buchwert.
Dies trifft bei vielen weniger bekannten Unternehmen auch zu.
Der ICR wurde als Berichtswesen entwickelt, um wissensbasierte Prozesse, immaterielle Vermögensgegenstände sowie Ergebnisse des Wissens-Produktionsprozesses erfassen, bewerten und kommunizieren zu können. Vor allem „weiche“ Faktoren fließen in den ICR strukturiert ein:
● Beziehungskapital (Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Öffentlichkeit)
Der Wert eines Unternehmens definiert sich im klassischen Sinne über Finanzkennzahlen: In der Bilanz werden alle Vermögensgegenstände und das gesamte Kapital erfasst.
Doch bleiben immaterielle Assets wie beispielsweise das intellektuelle Kapital unberücksichtigt. Eine Alternative, diese zu erfassen und sichtbar zu machen, bietet die Wissensbilanz. Aufgrund der Missverständlichkeit des Begriffs„ Wissensbilanz“ verwenden wir heute den auch international anerkannten„Intellectual Capital Report“ (ICR).
Im globalen Wettbewerb entscheidet nicht die bloße Ansammlung von Ressourcen über den Erfolg, sondern deren intelligenter Einsatz. Wissen wird zu Kapital.
Zu diesen immateriellen Ressourcen, die nicht in der üblichen Bilanz auftauchen, gehören zum Beispiel motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter, die Beziehungen zum Kunden oder eine optimierte Prozessorganisation. Sie sind die Grundlage für Innovations- und Wissensvorsprünge, die den Erfolg am Markt sichern.
Dem strategischen Management kommt heute also die Aufgabe zu, alle Faktoren für den Unter-nehmenserfolg zu berücksichtigen und dabei diesem immateriellen Kapital besondere Beachtung zu schenken. Nur wer diese Softskills einer Unternehmung kennt, kann sie aktivieren und flexibel auf unterschiedlichste Anforderungen reagieren. Optimieren Sie das Wissenskapital in Ihrem Unternehmen.